PSA Pflanzenschutz
Die Wahl der richtigen
persönlichen Schutzausrüstung
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, die in vielen Bereichen der Landwirtschaft unverzichtbar sind, birgt erhebliche Gesundheitsrisiken für die Anwender. Sie können reizend, giftig oder sogar krebserregend sein und die Haut, die Atemwege und mitunter den gesamten Körper schädigen. Diese Risiken bestehen in jeder Phase: beim Anmischen, bei der Ausbringung und bei der Reinigung der Geräte.

Um diese Risiken zu minimieren, ist das Tragen geeigneter persönlicher Schutzausrüstung (PSA) nicht nur unerlässlich, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben, wie es in der Lebensmittelindustrie üblich ist. Ein Overall der Schutzklasse 3 oder 4, der Schutz vor Spritzern und Sprühnebel bietet, ist für den Schutz des Körpers unerlässlich.
Overalls müssen der Norm ISO 27065:2017 entsprechen und je nach Grad der beruflichen Exposition einen spezifischen Schutz vor Pestiziden gewährleisten.
Persönliche Schutzausrüstung muss unter Berücksichtigung der spezifischen Risiken ausgewählt werden und die CE-Kennzeichnung tragen, die die Konformität mit den geltenden Normen gewährleistet. Das Tragen geeigneter Kleidung und die Einhaltung bewährter Sicherheitspraktiken sind entscheidend für den Schutz Ihrer Gesundheit in diesem risikoreichen Umfeld.
Die wichtigsten Risiken im Zusammenhang
mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
In jeder Phase des Prozesses, von der Vorbereitung über die Anwendung bis hin zur Reinigung, bestehen spezifische Risiken. Diese Risiken erfordern besondere Wachsamkeit und die Verwendung geeigneter Schutzausrüstung, um die Sicherheit des Bedienpersonals zu gewährleisten.
1. Vorbereitung: direkter Kontakt mit den Produkten
Bei der Vorbereitung handhaben die Bediener die Produkte, um die Sprühlösung anzurühren und das Sprühgerät zu befüllen. In dieser Phase sind sie versehentlichen Spritzern ausgesetzt, sei es in Form von Flüssigkeit, Pulver oder Granulat. Diese Substanzen, die oft hochkonzentriert sind, bergen das Risiko von Hautreizungen, dem Einatmen giftiger Partikel oder Vergiftungen, wenn sie mit Schleimhäuten in Kontakt kommen.
2. Anwendung: Längerer Kontakt mit Chemikalien
Während der Anwendung hängt die Exposition von der Art des Sprühvorgangs und der verwendeten Ausrüstung ab. Anwender, die Sprühgeräte mit offener Kabine oder Rückensprühgeräte verwenden, sind besonders anfällig für chemische Aerosole. Zu den Risiken zählen das Einatmen feiner Tröpfchen, Hautkontakt und in einigen Fällen eine längere Exposition aufgrund ungeeigneter oder unzureichend abgedichteter Kleidung.
3. Reinigung: eine unterschätzte, aber allgegenwärtige Gefahr
Die Reinigung wird zwar oft als nebensächlicher Schritt angesehen, ist jedoch unter Sicherheitsgesichtspunkten von entscheidender Bedeutung. Beim Spülen des Tanks, der Spritzbalken und der Düsen ist der Bediener Spritzern von verunreinigtem Wasser und Aerosolrückständen ausgesetzt. Der Kontakt mit konzentrierten Chemikalienrückständen kann zu schweren Reizungen oder sogar zu Vergiftungen führen, wenn die Sicherheitsvorkehrungen nicht strikt befolgt werden.

Unsere persönliche Schutzausrüstung für den Pflanzenschutz
In jeder Phase ist geeignete Schutzausrüstung (Overalls, Handschuhe, Atemschutzmasken usw.) unerlässlich, um die Exposition zu minimieren und die Gesundheit der Anwender zu schützen. Bei Medicom ermöglicht uns unser fundiertes Verständnis der gesetzlichen Anforderungen, zuverlässige und maßgeschneiderte Lösungen für Fachkräfte anzubieten, die Risiken im Bereich des Pflanzenschutzes ausgesetzt sind, wobei wir Sicherheit, Komfort und Funktionalität miteinander verbinden.
Overalls
Overalls bieten umfassenden Schutz vor Chemikalien, Pestiziden und biologischen Gefahren. Sie bedecken den gesamten Körper, verhindern Spritzer und Sprühnebel und dienen gleichzeitig als Barriere gegen Schadstoffe. Sie sind sowohl strapazierfähig als auch bequem und ermöglichen es den Arbeitern, sich wirksam zu schützen und gleichzeitig die für ihre Aufgaben erforderliche Bewegungsfreiheit zu bewahren.
Unser WeePro MaxGreen-Overall entspricht der Norm ISO 27065:2017 und garantiert zertifizierten und anerkannten Schutz.

WEEPRO® MAX GREEN ANZUG TYP 4/5/6
Idealer Schutz vor pflanzengesundheitlichen Risiken. Entspricht der Norm ISO 27065:2017: Schutz vor Pestiziden. Mit integriertem Kinnriemen, der über eine Schutzmaske passt. Dieses Modell muss während des Spritzvorgangs getragen werden.

WEEPRO® MAX GREEN Schutzanzug Typ 4/5/6
Verbesserter Schutz vor Spritzern von Pflanzenschutzmitteln, ideal bei der Vorbereitung und Reinigung. Wasserdicht und antistatisch, minimiert es das Eindringen von Flüssigkeit dank heißversiegelter Nähte und einer elastischen Daumenschlaufe, die für einen perfekten Sitz mit Handschuhen sorgt.
Handschuhe
Das Tragen von Schutzhandschuhen ist unerlässlich, um Ihre Hände zu schützen, die ständig Chemikalien und giftigen Rückständen ausgesetzt sind. Ganz gleich, ob Sie Mischungen herstellen, diese durch Sprühen auftragen oder Geräte reinigen – Handschuhe beugen Reizungen, Verätzungen und der Aufnahme von Chemikalien über die Haut vor und gewährleisten so optimale Sicherheit.
Atemschutzmasken
Atemschutzmasken sind unerlässlich, um die Atemwege der Arbeitnehmer vor dem Einatmen von Staub, Chemikalien oder giftigen Gasen zu schützen. Sie gewährleisten eine wirksame Filterung von Feinstaub und Schadstoffen und beugen so dem Risiko von Vergiftungen oder Reizungen der Atemwege vor.
Bietet eine hochwirksame Filterung gegen Aerosole und giftige Partikel. Die Maske ist nach den Typ-IIR-Standards zertifiziert und schützt zudem vor Spritzern von Körperflüssigkeiten. Ihre optimale Passform und die elastischen Strickbänder sorgen für Komfort und Sicherheit. Dank des Mass-Balance-Ansatzes besteht sie zu bis zu 70 % aus recycelten Materialien und trägt so dazu bei, den Verbrauch fossiler Ressourcen zu reduzieren, ohne dabei Abstriche bei der Leistungsfähigkeit zu machen.
Hypoallergen und in Frankreich hergestellt.
Brillen
Eine Schutzbrille ist bei der Handhabung, Anwendung und Reinigung von Pflanzenschutzmitteln unerlässlich. Sie schützt die Augen vor Chemikalienspritzern beim Anmischen der Produkte, vor Aerosolen beim Sprühen und vor Spritzern kontaminierten Wassers beim Spülen der Geräte und beugt so Reizungen, Verätzungen und schweren Verletzungen vor.
Überschuhe
Überschuhe sind ebenfalls ein unverzichtbarer Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung; sie schützen Füße und Schuhwerk vor Verunreinigungen von außen, insbesondere beim Umgang mit Chemikalien oder beim Kontakt mit behandelten Oberflächen. Sie bilden eine zusätzliche Barriere gegen Spritzer und bieten Schutz vor Schadstoffen auf dem Boden.
Stiefel
Stiefel sind ein wesentlicher Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung, da sie die Arbeitnehmer vor direktem Kontakt mit Chemikalien, Pestiziden und Herbiziden schützen. Sie bilden eine Barriere gegen Spritzer und Sprühnebel und gewährleisten gleichzeitig Schutz vor Feuchtigkeit sowie vor dem Eindringen schädlicher Substanzen.
Zuverlässigkeit, Komfort und Sicherheit vereinen sich in dieser Maske, die für anspruchsvolle ISO-Umgebungen konzipiert ist.

Wie wählt man die richtige persönliche Schutzausrüstung für Arbeiten im Pflanzenschutz aus?
Ermitteln Sie die spezifischen Gefahren, die mit jeder Aufgabe verbunden sind (Spritzer von Flüssigkeiten, Einatmen von Aerosolen, Hautkontakt). Wählen Sie Schutzkleidung, die gemäß den einschlägigen Normen zertifiziert ist, wie z. B. Schutzanzüge der Typen 3 oder 4 für den Chemikalienschutz.
Stellen Sie sicher, dass die persönliche Schutzausrüstung den europäischen Vorschriften entspricht, insbesondere hinsichtlich der CE-Kennzeichnung und der spezifischen Normen (EN 14605 für Schutzanzüge, EN 374 für Handschuhe, EN 166 für Schutzbrillen).
Wählen Sie Kleidung, die für längeres Tragen geeignet ist, eine gute Bewegungsfreiheit bietet und ausreichend atmungsaktiv ist, um Ermüdungserscheinungen vorzubeugen.
Überprüfen Sie anhand der Sicherheitsdatenblätter (SDB), ob die PSA gegen die jeweiligen Chemikalien beständig ist
Vorgeschriebene Standards, die einzuhalten sind
In jeder Phase des Prozesses, von der Vorbereitung über die Anwendung bis hin zur Reinigung, bestehen spezifische Risiken. Diese Risiken erfordern besondere Wachsamkeit und die Verwendung geeigneter Schutzausrüstung, um die Sicherheit des Bedienpersonals zu gewährleisten.
Für Handschuhe
EN 374: Diese Norm legt die Leistungsanforderungen für Handschuhe fest, die zum Schutz vor Chemikalien und Mikroorganismen bestimmt sind. Sie ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass Handschuhe eine wirksame Barriere gegen die in Pflanzenschutzmitteln enthaltenen Chemikalien bilden.
Für Neoprenanzüge
EN ISO 27065: Diese Norm legt die Anforderungen an Schutzanzüge fest, die bei der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln verwendet werden. Sie gewährleistet, dass die Anzüge einen angemessenen Schutz vor den spezifischen chemischen Gefahren bieten, die in diesem Bereich auftreten.
Für Stiefel
EN ISO 20345: Diese Norm legt die Sicherheitsanforderungen für Sicherheitsschuhe fest, einschließlich der Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und Druck. Sie ist für den mechanischen Schutz der Füße der Bediener von entscheidender Bedeutung.
EN 13832-3: Diese Norm legt die Anforderungen an chemikalienbeständige Stiefel fest und gewährleistet deren Beständigkeit gegenüber den betreffenden Substanzen.
Für Schutzbrillen
EN 166: Diese Norm legt die Anforderungen an Schutzbrillen fest, darunter Schlagfestigkeit und Schutz vor Chemikalien. Sie ist für die Gewährleistung der Augensicherheit der Bediener von entscheidender Bedeutung.
Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, wählen Sie persönliche Schutzausrüstung, die den geltenden Normen entspricht, wie durch die CE-Kennzeichnung angegeben, die bescheinigt, dass sie den europäischen Anforderungen entspricht.
Bitte beachten Sie auch die Sicherheitsdatenblätter (SDB) für Pflanzenschutzmittel: Darin werden die spezifischen Risiken aufgeführt und geeignete Schutzausrüstung empfohlen, damit Sie eine fundierte und sichere Entscheidung treffen können.
Weitere Informationen, Leitfäden und nützliche Tipps finden Sie auf der Website des Landwirtschaftsministeriums.







