Persönliche Schutzausrüstung für die Ölindustrie
Die petrochemische Industrie birgt zahlreiche Gefahren für die Beschäftigten, darunter die Exposition gegenüber gesundheitsschädlichen Chemikalien. Angesichts einer Arbeitsumgebung, die mitunter widrigen Bedingungen unterliegt, sowie verschiedener Spritzgefahren (Flüssigkeiten, Staub, Aerosole) muss der Träger eines Schutzanzugs das damit verbundene chemische Risiko einschätzen. Persönliche Schutzausrüstung (PSA) spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit von Arbeitnehmern, die mit Öl umgehen.

So wählen Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung in der Ölindustrie aus
Der Schutzanzug muss Bewegungsfreiheit und optimalen Komfort gewährleisten, um körperliche Belastungen und Stress zu reduzieren. Das Arbeitsumfeld bei verschiedenen Öl- und Gasarbeiten birgt zudem Explosionsrisiken, denen das Personal ausgesetzt sein kann. Die Chemikalienschutz-Overalls WeePro, WeePro Max Plus und WeeJet sind auf beiden Seiten des Kleidungsstücks mit einer antistatischen Beschichtung versehen und bieten somit zusätzlichen Schutz in risikoreichen Umgebungen wie beispielsweise auf Werften.
Welche Risiken bestehen in der Ölindustrie?
| Prognosen für Kohlenwasserstoffe | Aerosolemissionen | Gefährlicher Staub | Öl- und Fettspritzer |
|---|---|---|---|
| Durch Spritzer von Kohlenwasserstoffen sind Arbeitnehmer dem Risiko einer Hautkontamination und des Kontakts mit gefährlichen Flüssigkeiten ausgesetzt, was zu Reizungen, Verbrennungen oder Hauterkrankungen führen kann. Zum Schutz davor wird empfohlen, Kurzzeit-Schutzanzüge des Typs 3 oder 4 (flüssigkeitsdicht oder spritzwassergeschützt) in Kombination mit geeigneten Schutzhandschuhen (z. B. Nitrilhandschuhe gemäß EN 374) zu verwenden, um eine wirksame Barriere gegen Chemikalien zu gewährleisten. In Umgebungen mit hohem Risiko kann diese Ausrüstung durch antistatische Lösungen gemäß der Norm EN 1149-5 ergänzt werden, um die mit entflammbaren Atmosphären verbundenen Risiken zu minimieren. | Aerosole, die bei bestimmten Prozessen häufig auftreten, können in die Atemwege gelangen und Reizungen oder Atemwegsbeschwerden verursachen. Zum Schutz vor diesen Aerosolen wird empfohlen, mindestens eine FFP2-Maske gemäß der Norm EN 149 zu tragen, die eine wirksame Filterung von Partikeln in der Luft gewährleistet. Darüber hinaus können Kurzzeit-Schutzanzüge des Typs 5/6 (EN ISO 13982-1 / EN 13034) verwendet werden, um die Kontamination von Kleidung und Haut bei Kontakt mit Aerosolen zu minimieren. | Gefährlicher Staub kann, wenn er beim Umgang mit Materialien eingeatmet wird, Lungenerkrankungen verursachen. Zum Schutz davor wird empfohlen, mindestens eine FFP2-Maske gemäß der Norm EN 149 oder bei hoher Exposition sogar eine FFP3-Maske zu verwenden, um eine wirksame Filterung von Feinstaubpartikeln zu gewährleisten. Darüber hinaus tragen Kurzzeit-Schutzanzüge des Typs 5, die der Norm EN ISO 13982-1 entsprechen, dazu bei, die Kontamination von Kleidung und Haut durch Staub zu begrenzen. | Öl- und Fettspritzer, wie sie bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten häufig auftreten, können die Haut reizen und zu einer Kontamination der Haut führen. Zum Schutz davor wird empfohlen, Schutzanzüge der Klasse 4 gemäß der Norm EN 14605 zu tragen, die einen wirksamen Schutz vor Flüssigkeitsspritzern bieten, sowie geeignete Schutzhandschuhe (z. B. Nitrilhandschuhe gemäß EN 374) für einen umfassenden Handschutz. |
Wichtige PSA-Artikel in der Ölindustrie
In der Ölindustrie ist persönliche Schutzausrüstung (PSA) unerlässlich, um die Beschäftigten vor den zahlreichen Risiken zu schützen, die mit Chemikalien, Staub und explosionsgefährdeten Umgebungen verbunden sind. Die Risikobewertung ist ein entscheidender Schritt bei der Auswahl der für jeden Arbeitsplatz am besten geeigneten PSA.
Unter diesen zeichnen sich Schutzanzüge durch ihre Fähigkeit aus, einen Ganzkörperschutz vor einer Vielzahl von Gefahren zu bieten, und müssen entsprechend den mit Spritzern von Kohlenwasserstoffen verbundenen Risiken ausgewählt werden.

WeePro
Schutz vor Spritzern geringer Dichte und biologisch kontaminiertem Staub. Das Kleidungsstück ist beidseitig antistatisch behandelt. Es kann bei Produktions-, Verpackungs- und Wartungsarbeiten getragen werden. Entspricht den Normen für den Schutz vor radioaktiven Partikeln.

WeePro Max+
Schutz vor Aerosolsprays und Chemikalien in geringer Konzentration. Dank der versiegelten Nähte und der beidseitigen antistatischen Ausrüstung eignet sich der Anzug für Wartungsarbeiten an Ölstandorten. Zudem erfüllt er die Normen für den Schutz vor biologischen Gefahren.

WeeJet
Optimaler Schutz vor Spritzern konzentrierter Chemikalien unter Druck. Die hochdichte Außenschicht gewährleistet eine hervorragende Abriebfestigkeit (6/6 gemäß Norm EN 530) und eine hohe Reißfestigkeit (3/6 gemäß Norm ISO 9073-4).
Welche weiteren Arten von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) kommen in der Ölindustrie am häufigsten zum Einsatz?
Jedes Teil der persönlichen Schutzausrüstung trägt dazu bei, die Sicherheit der Mitarbeiter in so anspruchsvollen Umgebungen wie denen der Erdölindustrie zu gewährleisten.
Handschuhe
Schutzhandschuhe sind beim Umgang mit Chemikalien in der Öl- und Gasbranche unverzichtbar. Sie schützen die Hände vor Verätzungen, Reizungen durch im Öl enthaltene Kohlenwasserstoffe sowie vor Schnittverletzungen. Sie müssen den einschlägigen Normen entsprechen, um den spezifischen Substanzen standzuhalten, mit denen vor Ort umgegangen wird.

Safetouch Long
Sie bieten Tragekomfort und Bewegungsfreiheit und verfügen über eine 290 mm lange Stulpe für einen verbesserten Schutz der Unterarme. Dank ihrer strukturierten Fingerspitzen gewährleisten sie sowohl bei Nässe als auch bei Trockenheit eine hervorragende Griffigkeit. Ihre robuste Konstruktion sorgt für eine ausgezeichnete Haltbarkeit. Ideal für den Einsatz in chemischen Umgebungen.

Safetouch Heavy
Sie bieten optimalen Komfort und hervorragende Fingerfertigkeit sowie strukturierte Fingerspitzen für perfekten Halt sowohl bei Nässe als auch bei Trockenheit. Ihre robuste Bauweise gewährleistet eine erhöhte Strapazierfähigkeit, wodurch sie sich ideal für den Einsatz in der Ölindustrie eignen.
Atemschutzmasken
Die mit dem Einatmen giftiger Gase verbundenen Risiken erfordern die Verwendung geeigneter Atemschutzausrüstung.
Filtermasken des Typs FFP (EN 149) sind
für den Schutz der Atemwege unerlässlich; sie bieten wirksamen Schutz vor festen und flüssigen Partikeln in der Luft (Staub, Aerosole), schützen jedoch nicht vor giftigen Gasen oder Dämpfen. Für diese spezifischen Risiken ist die Verwendung von Atemschutzgeräten erforderlich, die mit geeigneten Gasfiltern oder umluftunabhängigen Atemschutzgeräten ausgestattet sind. Die ausgewählten Geräte müssen den geltenden Normen entsprechen, um einen optimalen Schutz in industriellen Umgebungen zu gewährleisten.
Die SafeMask Fit+Pro FFP3 NR-Atemschutzmaske bietet wirksamen Atemschutz vor Fasern, Feinstaub und Partikeln, die bei Dämmarbeiten entstehen. Sie ist bequem zu tragen und sitzt perfekt – und trägt so zum Schutz der Atemwege von Fachkräften bei, die in teilweise rauen Umgebungen arbeiten, in denen verschiedene Spritzgefahren (Flüssigkeiten, Staub, Aerosole) bestehen.

Sicherheitsschuhe
Das Schuhwerk bietet Schutz vor Ausrutschen durch Öle und Kohlenwasserstoffe sowie Widerstandsfähigkeit gegen Quetschungen und Funkenbildung in explosionsgefährdeten Bereichen.
Schutzbrille
Sie schützen die Augen vor Spritzern von Kohlenwasserstoffen, Ölen oder Feststoffpartikeln und beugen so Reizungen oder Verletzungen vor.








